Clean während Corona

Alle leisten wir unseren Beitrag während der Corona-Krise, indem wir zuhause bleiben und «Social Distance» zu unseren Mitmenschen bewahren, um die Verbreitung des Virus zu unterbinden. Eine gute Hygiene spielt dabei eine entscheidende Rolle. Zwar besteht zurzeit sehr viel weniger Kontakt in der Öffentlichkeit, umso enger und intensiver ist dieser Kontakt dafür zuhause, wo wir mit unseren Familien oder in unseren Wohngemeinschaften leben, arbeiten, Sport treiben – so ziemlich unsere gesamte Zeit verbringen. Entsprechend muss auch öfter geputzt werden. Viele fragen sich allerdings: Auf was kann ich noch achten?

Ein Haushalt muss und kann auch gar nicht keimfrei sein. Allerdings gibt es durchaus einige Tipps, die du zusätzlich zu deiner gewohnten Reinigungsroutine beachten kannst. Insbesondere, wenn Risikopatienten im selben Haushalt wohnen. Grundsätzlich gilt, die Regelmässigkeit zu erhöhen:

  • Die Hände regelmässig und gründlich waschen
  • Mehrmals täglich einige Minuten bei weit geöffneten Fenstern lüften
  • Handtücher, Geschirrtücher und Putz- und Spüllappen häufig wechseln und bei 60 Grad waschen
  • Bettwäsche regelmässig waschen
  • Papiertaschentücher nach einmaligen Gebrauch direkt wegschmeissen

Die Anzahl der Viren in der Luft kann in geschlossenen Räumen schnell ansteigen. Zudem kann die Heizungsluft unsere Schleimhäute schnell austrocknen lassen, wodurch sie sehr anfällig für Viren und Bakterien werden. Damit das regelmässige Händewaschen seinen Zweck erfüllt, darf das davor und danach nicht vergessen gehen – der Wasserhahn und das Handtuch zum Abtrocknen. Letzteres ist durch seine Feuchtigkeit der ideale Lebensraum für Keime aller Art, weshalb es regelmässig gewechselt werden sollte. Vor allem, wenn dasselbe Handtuch von mehreren Personen verwendet wird. Der Wasserhahn gehört zu einer Reihe Stellen im Haus, denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Oft benutzt aber wenig geputzt

Einige Stellen im Haus berühren wir besonders oft mit ungewaschenen Händen, weshalb sie regelmässig geputzt werden sollten. Neben dem Wasserhahn sind folgende Stellen im Haus zu nennen:

  • Lichtschalter
  • Türklinken
  • Toilettenspülknopf
  • Fernbedienung
  • Treppengeländer
  • Kühlschranktüren
  • Ess- und Arbeitstische sowie andere Oberflächen, die du viel berührst

Am besten werden diese Orte mit einem feuchten Reinigungstüchlein und einem Schuss Essig mindestens einmal wöchentlich geputzt. Auch das Handy ist eine wahre Bakterienschleuder und sollte von dieser Reinigungsroutine profitieren.

Der Umgang mit Lebensmitteln

Bisher deutet nichts darauf hin, dass das Virus durch Lebensmittel oder das Trinkwasser übertragen werden kann. Allerdings können die Corona-Viren auf Oberflächen wie Plastik oder Karton überleben. Deshalb solltest du dir nach dem Ausräumen der Einkäufe einmal mehr die Hände gründlich waschen. Ansonsten gelten im Umgang mit den Lebensmitteln dieselben Grundsätze wie bisher. Vor allem offenes Obst und Gemüse sollte vor der Zubereitung und dem Essen gründlich gewaschen werden.Das viele Waschen und das regelmässige Reinigen zuhause verlangt unseren Händen sehr viel ab. Damit sie nicht austrocknen, verwendest du während dem Putzen am besten Handschuhe und cremst deine Hände danach ein. Wie intensiv die Reinigungstipps für den Haushalt umgesetzt werden, unterscheidet sich natürlich individuell und hängt auch davon ab, ob Risikopatienten im Haushalt leben und ob ein regelmässiger Kontakt zur Öffentlichkeit besteht, beispielsweise wenn jemand kein Home Office machen kann und jeden Tag zur Arbeit in sein Büro geht. Auf der offiziellen Webseite des Bundes findest du laufend alle aktualisierten Informationen und Empfehlungen rund um die aktuelle Situation und zu den Hygiene-Standards.

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